Klangwunder Wiesenkirche

Meditative Reise mit spektakulärer Lichtshow führt vom Urknall bis zur Auferstehung

Die Niederländerin Tara Bouman tritt am liebsten in großen, klingenden Räumen auf. Und arbeitet als Solistin unter anderem mit den Hamburger Symphonikern zusammen. Foto: Jürgen Bindrim

Der gebürtige Libanese Rabih Lahoud arbeitet unter anderem als Vokalcoach an der Bundesakademie für kulturelle Bildung. Foto: Dominik Wagner

Soest. In all den vielen Jahrhunderten hat die Wiesenkirche schon vieles erlebt. Und könnten die Steine erzählen, dann wüssten sie von außergewöhnlichen Veranstaltungen und Gottesdiensten zu erzählen. So war Johannes Rau sowohl als Bundespräsident wie auch als Ministerpräsident Gastgeber für seine Weihnachtsgottesdienste. Und auch seine Nachfolger in der NRW-Staatskanzlei, Hannelore Kraft und Jürgen Rüttgers, haben das gotische Juwel gerne für ihre Jahreskonzerte genutzt.

Mit der Vereinigung der beiden Kirchenkreise Soest und Arnsberg rückt die Wiesenkirche am 6. Januar erneut in den Blickpunkt. Zu dem festlichen Gottesdienst (Beginn ist um 15 Uhr), in dem die Präses Annette Kurschus predigen wird, werden über 600 Gäste erwartet.

Bereits am Vorabend, 5. Januar, wird das Gotteshaus bei der Veranstaltung „Leben zwischen Urknall und Auferstehung“ zum Schauplatz für eine außergewöhnliche Installation, bei der kreative Lichtkunst, improvisierte Musik und meditativer Text eine beeindruckende Symbiose eingehen.

Fabian Wecker von der Jugendkirche, die diese Veranstaltung mitorganisiert hat, verspricht: „Unglaublich vielfältig und überraschend wie das Leben selbst wird dieses Event sein. Die Wiesenkirche bietet hierfür den idealen Rahmen; sie ist Klangkörper und Kulisse in einem.“

Mit Tara Bouman (Bassklarinette) und Rabih Lahoud konnten zwei Musiker mit internationalem Renommee verpflichtet werden, die spontan und intuitiv die Musik für diesen Abend entwickeln.

Eine besondere Bedeutung kommt dabei den meditativen Texten zu, wie Pfarrer Rainer Müller (Brilon), der bei deren Erarbeitung mitgewirkt hat, erklärt: „Das Leben mit all seinen Facetten steht in Zentrum der zwölf Stationen dieses Erlebnis-Events. Vorgetragen werden kleine Geschichten, Gedichte und Selbstverfasstes. Die Reise geht von der Geburt über Liebe, Selbstzweifel bis hin zu Tod und Auferstehung. Darauf werden jeweils Musik und Licht perfekt abgestimmt. Die Wiesenkirche wird so zum einem Klang- und Lichtwunder.“

Der Eintritt ist frei, die Veranstaltung am 5. Januar beginnt um 17 Uhr und wird um 20 Uhr wiederholt. Einen Eindruck, was die Besucher erwartet, kann man unter www.event-leben.de bekommen. (Lim)

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