Reise durch Licht, Zeit und Raum

Spektakuläre Show in der Wiesenkirche zum Start des neuen Kirchenkreises Soest-Arnsberg

Während des Vereinigungsgottesdienstes, vor allem aber auch bei der Vorabend-Veranstaltung „Leben zwischen Urknall und Auferstehung“ wird die Wiesenkirche in ein Lichtermeer getaucht. Foto: Simon Elbert

Einen Monat lang haben Manuel Molitor (rechts) und Lichtdesigner Christopher Rostalski getüftelt, um die Lichtinszenierung für die Wiesenkirche zu programmieren. Foto: Hans-Albert Limbrock

Soest. Steht schon in der Bibel, hat praktisch jeder schon einmal gehört: „Und Gott sprach: Es werde Licht. Und es ward Licht.“ Das ist bekanntlich ein paar tausend Jahre her. Aber Licht spielt immer noch eine ganz wesentliche, vielleicht sogar die wesentlichste Rolle in unserem Leben.

Auch deshalb lautet das Thema des Vereinigungsgottesdienstes der beiden Evangelischen Kirchenkreise Soest und Arnsberg am Sonntag, 6. Januar, „In neuem Licht“. Und damit das auch optisch eindrucksvoll umgesetzt wird, sind mit „SLS Veranstaltungstechnik“ aus Soest echte Profis verpflichtet worden, die dafür sorgen, dass die Besucher die Wiesenkirche in einer atemberaubenden Lichtinszenierung erleben werden.

Bereits einen Tag vorher, am 5. Januar, gibt es in der Wiesenkirche um 17 und um 20 Uhr bei freiem Eintritt die Veranstaltung der Jugendkirchen des Kirchenkreises „Leben zwischen Urknall und Auferstehung“. Im Mittelpunkt stehen improvisierte Musik, meditative Texte und dynamisches Licht und sorgen damit für eine ganz eigene Mixtur, die die Besucher mit auf eine Reise durch Licht, Raum und Zeit nimmt.

Auch hierfür haben die Techniker von SLS Veranstaltungstechnik eine ganz eigene Lichtkreation geschaffen, die das Zusammenspiel von Wort, Text und Farbenspiel unterstreicht. „Das war schon eine echte Herausforderung“, räumt Projektleiter Manuel Molitor ein. Fast einen Monat Arbeit haben die Mitarbeiter von SLS in Kooperation mit Lichtdesigner Christopher Rostalski allein in die Programmierung investiert.

„Wir wollen“, so Molitor, „dass Wiesenkirche und Licht zu einer Einheit werden und so auf die Besucher nachhaltig wirken.“ Dabei sei es nicht damit getan, dass man die komplette Technik-Klaviatur, die das Lichtdesign bietet, bespielt und für einen Farbenrausch an dem jahrhundertealten Gemäuer sorgt. „Die Technik darf nicht im Vordergrund stehen, sonst explodiert das wie eine bunte Tüte Smarties und man wird der Besonderheit dieser einzigartigen Kirche nicht gerecht“, weiß Molitor.

Vielmehr gehe es um eine gelungene Symbiose zwischen Licht und dem Gebäude mit all seinen Eigenarten und spannenden Strukturen. „Das soll für die Besucherinnen und Besucher ein unvergessliches und beeindruckendes Erlebnis werden. Wir möchten mit dem Einsatz des Lichts einen neuen Blick auf die Kirche öffnen und bekannte Strukturen aufbrechen – passend zum Thema ,In neuem Licht‘“.

Für SLS ist es nicht das erste Mal, dass sie ihr Knowhow in einer Kirche einsetzen. Schon seit Jahren unterstützen sie die „Night of Light“ in der Lippstädter Marienkirche und illuminieren die Fassaden der Kirchen zum Soester Weihnachtsmarkt. In der Wiesenkirche allerdings ist die Arbeit eine Premiere. Molitor: „Eine Premiere, an die wir mit einer großen Portion Ehrfurcht vor diesem ganz besonderen Gebäude heran gehen. Aber ich versprechen: Es wird ein grandioses Erlebnis.“

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